Tischtennis: Gowonnen ist gewonnen
Gewonnen ist gewonnen, hinterher fragt keiner mehr
Die Überschrift müsste eigentlich lauten: Spiel das, was du kannst, und nicht das, was du gern können würdest. Es ist ein häufig anzutreffendes Phänomen, dass Tischtennisspieler im Speil nicht die Schlagtechniken einsetzen, die sie sicher beherrschen, sondern riskante Techniken einsetzen, die sie nicht beherrschen. Meist aus Ungeduld. Unzählige Punkte werden so an den Gegner verschenkt. Man kann auch Schönspielerei dazu sagen. Besonders junge Spieler machen immer wieder den Fehler, unbedingt gute Topspins ziehen zu wollen. Dabei lassen sich auch auf völlig unspektakuläre Art gute Punkte machen. Durch Geduld, den Gegner Fehler machen lassen. Oder in die Rückhand schupfen , wenn der Gegner darauf empfindlich reagiert. Gezieltes Positionierungsspiel etc.. Hinterher fragt keiner mehr, wie das Spiel gewonnen wurde. Gewonnen ist gewonnen. Verloren ist verloren. Ganz einfach eigentlich. Was ist also zu tun, wenn man an Schönspielerei leidet?
- Selbstanalyse.
- Jemanden beauftragen, dein Spiel zu beobachten
Selbstanalyse: Selbst auf die eigenen Fehler zu achten, ist nicht immer so einfach. Deshalb ist es besser, jemanden aus dem Verein zu bitten, dich eine Zeitlang beim Spiel zu beobachten. Er soll darauf achten, durch welche Aktionen du Punkte im Spiel verschenkst. Und es kann nicht schaden, unterschiedliche Leute zu befragen. Wichtig ist: Nimm die Aussagen und Beobachteungen deiner Vereinskameraden ernst. Denke darüber nach, und versuche nachzuvollziehen, ob sie vielleicht tatsächlich Recht haben.




























